![]() Mit dem Fahrrad Weltführer querweltein durch Amerika, Afrika, Asien, Australien und Ozeanien
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FWF Update Hier finden Leser des Fahrrad Weltführers alle Änderungen, Ergänzungen und Zusatzinformationen, die uns seit Erscheinen der 3. Auflage im September 2010 (bzw. seit Redaktionsschluss im März) erreicht haben. Und, wie schon an anderer Stelle erwähnt: Diese Seite lebt durch eure Mithilfe! Bitte sendet uns alle Infos, die potentiellen Querweltein-Radlern eine Hilfe sein können (Kontakt). Achtung: Da sich die Welt in vieler Hinsicht oft schneller ändert, als dies in Worte gegossen und zu Papier gebracht werden kann, können diese Updates zwar aktuelle Entwicklungen beschreiben, doch keinesfalls von der Einholung aktuellster Sicherheits-Infos entbinden. Es wird daher dringend gebeten, vor der Reise die im Buch genannten einschlägigen Websites wie www.auswaertiges-amt.de u.a. zu konsultieren! Alle Infos haben wir nach bestem Wissen und Gewissen auf Wahrheitsgehalt und Aktualität geprüft – dennoch muss auch hier der im FWF auf Seite 6 formulierte Haftungsausschluss gelten. Und jetzt: Gute Reise – und allzeit Rückenwind!
Seite 28: Deutschlandweites Reiseradler-Treffen 2012 Der Termin für das Reiseradler-Treffen steht fest: ab 09.03.2012 auf der Messe CYCOLONIA in Köln. Näheres unter www.grenzgang.de.
Seite 128: ESTA-Einreise-Genehmigung USA Achtung – Nachtrag: Die im Buch genannte Website www.esta-usa.de ist eine private Seite, die Zusatzgebühren für die Erstellung der ESTA-Genehmigung erhebt! Regulär und am günstigsten erhält man seine Einreisegenehmigung über https://esta.cbp.dhs.gov, die offizielle Seite der U.S. Customs and Border Protection, für derzeit 14 US$ p/pax (Stand 06/2011).
Seite 161: Nevada: Radeln auf der Interstate 15 Entgegen der Angaben im Buch ist die I-15 nicht generell für Radler gesperrt, sondern In Nevada überall dort erlaubt, wo es keine Alternative gibt – Näheres unter www.bicyclenevada.com (Bicycle Travel / Restrictions anklicken).
Seite 322 ff / 466 ff: Entwicklung Nordafrika / Orient Nach Drucklegung des aktuellen FWF hat sicher kein Ereignis einen Kulturraum so stark verändert wie der so genannte Arabische Frühling ab Dezember 2010 (s. unter http://de.wikipedia.org/wiki/Arabischer_Frühling) – und gleichzeitig zumindest regional so schwer durchschaubare Verhältnisse für Radtouristen hinterlassen. Hier nach endlosen Web-Recherchen der vorsichtige Versuch einer „Bewertung“, Stand April 2012: In Marokko, Tunesien, Ägypten und den meisten orientalischen Ländern kann man davon ausgehen, dass die Reisebedingungen ähnlich sind wie im Buch beschrieben. Co-Autor Jan Cramer war im vergangenen März in Marokko unterwegs und merkte absolut nichts von Spannungen oder Problemen; das Leben geht seinen normalen Gang. In Tunesien steigen die Touristenzahlen wieder und nähern sich dem Stand von 2008/09. Vor allem Ägypten musste schwere Einbußen hinnehmen (s. www.zeit.de/reisen/2012-01/aegypten-revolution-kairo), aber die Sicherheit scheint gewährleistet und auch Radreisen sollten möglich sein. Für Algerien jedoch werden Visa nur erteilt, wenn der Antragsteller seine Reiseroute präzisiert und den Nachweis erbringt, dass ein Reiseveranstalter mit der Organisation der Reise beauftragt wurde (vorher genügte zumindest im Norden eine Hotelbestätigung). Und für Libyen warnt das Auswärtige Amt generell vor jeder Art von Reisen (gleichfalls die in der Regel gut informierte Seite www.libyen.net). Diese beiden Länder dürften für Radler noch eine ganze Weile off limits bleiben, genauso wie Syrien, wo der Bürgerkrieg mehr denn je tobt. Damit gibt es aktuell leider auch keine Möglichkeit, Ägypten und die Ostafrika-Route ganz auf dem Landweg zu erreichen. Ansonsten gilt: Die aktuellsten Infos gibt es bei den üblichen im Buch angegebenen Quellen wie www.auswaertiges-amt.de, www.transafrika.org, www.wuestenschiff.de und dem Thorntree Forum auf www.lonelyplanet.com. Über weitere Erkenntnisse aus der Leserschaft und evtl. Links zu erst kurz zurückliegenden Touren würden wir uns freuen!
Seite 350: Sudan Zwischenzeitlich (Stand Ende 2010) gibt es eine asphaltierte Straßenverbindung von Wadi Halfa nach Dongola. Nach Info von Co-Autor Thomas Richter ist diese aber nicht identisch mit der Strecke, die er 2007 noch auf Piste geradelt ist. Mehr dazu im englischen Wikipedia (http://en.wikipedia.org/wiki/Cairo_–_Cape_Town_Highway) – im deutschen Wikipedia steht bislang nichts davon. Nach Info von Urs Guggisberg (www.to-urs.ch) ist jetzt die ganze Strecke von Wadi Halfa via Dongola, Karima, Atbara, Khartoum, Gedaref nach Gallabat und damit bis zur äthiopischen Grenze durchgehend perfekt geteert. Doch leider sieht man auf der großen Straße kaum etwas vom Nil und den Häusern am Ufer, meist nur in der Ferne einen grünen Streifen. Erfreuliches auch zum Thema Visum bei der Anreise von Süden. Urs Guggisberg: „In Addis Abeba erhielten wir 2010 innert 3 Tagen für 100 US$ ein Sudan-Visum, jedoch nur für 14 Tage gültig und erst nachdem wir vorher ein Ägypten-Visum im Pass hatten. Das Ägypten-Visum war in Addis sehr einfach zu bekommen. Von einer Registration wollte in Gallabat niemand etwas wissen, und so besuchten wir erst die Polizeistation in Gedaref (ca. zwei Std. warten). In Khartoum scheiterten wir trotz eines Schreibens des Blue Nile Sailing Clubs beim ersten Anlauf, das Visum zu verlängern, und mussten uns zuerst ‚re-registrieren’ lassen, bevor wir am anderen Ende der Stadt das Visum um einen Monat und gegen 100 US$ verlängern konnten. Der ganze Prozess der Visumsverlängerung war ziemlich zeitaufwendig und auch kostspielig. Zwei Motorradfahrer, die ihre Visums-Gültigkeit überschritten hatten, zahlten in Wadi Halfa lediglich eine kleine Buße und hatten deutlich weniger Ärger als wir. Die ganzen Permits und Registrationen interessierten bei uns niemandem von der Grenze bis nach Khartoum. Danach mussten wir jedoch mehrmals die Pässe zeigen. Eine Foto-Erlaubnis wollte nie jemand sehen.“
Seite 439: Ersatzteilversorgung Namibia Nach Auskunft von Co-Autor Herbert Lindenberg gibt es mittlerweile einen guten modernen Radladen in Namibia; es ist der einzige dieser Art im Land: Cycletec, 324 Sam Nujoma Drive, Klein-Windhoek, Windhoek, 061-244324
Seite 485 f: Ergänzungen Oman Oman besitzt im Norden mit der Halbinsel Musandam eine Exklave und ist damit zweigeteilt – zwischen dieser Exklave und dem eigentlichen Oman liegen die Emirate. Will man beides auf dem Landweg besuchen, benötigt man für jede Einreise erneut ein Visum. Co-Autor Herbert Lindenberg: „Der Oman verlangt derzeit 40 Euro, die Emirate 8 Euro (Stand Jan. 2011). Kostenlose Alternative: Von Musandam mit Fähre oder Flugzeug nach Muskat weiterreisen. Dann braucht man keine weiteren Visa. Die Fähre verkehrt aber nur einmal wöchentlich. Und weiter zum Thema Musandam: Die Gebirgspiste von Khasab nach Dibba (am 2087 m hohen Jebel Harim vorbei) können nur Omanis und Emiratis passieren. Ein Checkpoint des Militärs verwehrt nach ca. 45 km allen anderen die Weiterfahrt.“ Noch ein kleiner Nachtrag zum Thema Visa: Das Visum für die V.A.E. wird bei der Einreise „umsonst“ erteilt, erst bei der Ausreise wird die Gebühr kassiert (ca. 8 Euro). Ist also etwas anders als sonst.
Seite 503 (500): Sibirien: Novosibirsk – Baikalsee – Wladiwostok Thomas Meixner radelte im Sommer 2010 von Wolfen / Sachsen-Anhalt bis nach Wladiwostok. Interessante Anreise-Alternative zur im Buch beschriebenen Strecke: Anreise über die Ukraine und Kasachstan, Einreise nach Russland über Pawlodar. Damit kann man das Visa-Problem umgehen, da ja mehr als 90 Tage Russland-Aufenthalt am Stück bislang nicht möglich sind. Einen kurzen Bericht, Bilder und weitere Infos findet man auf Thomas’ Website unter www.thomasmeixner.de/berichte/Wladiwostok.html. Dort liest man auch erfreut, dass mittlerweile zwischen dem Baikalsee und Wladiwostok nur noch wenig Asphalt fehlt – und dass auf der Rückreise der Rad-Transport mit der Transsib kaum ein Problem darstellte.
Seite 509: Grenzübergang Georgien / Russland Seit März 2010 gibt es in der Darialschlucht wieder einen geöffneten Grenzübergang zwischen Georgien und Russland: Mehr dazu s. unter www.tagesschau.de/ausland/russlandgeorgien100.html. Ob dieser Übergang auch für EU-Bürger und insbesondere für Radler offen ist, konnte bislang noch nicht geklärt werden. Über aktuelle Infos würden wir uns freuen.
Seite 530 ff: Tadschikistan Co-Autor Christian Dupraz war im August 2010 wieder im Pamir unterwegs, hier einige Updates und wichtige Ergänzungen. Mit Reisebericht und beeindruckenden Fotos!
Seite 566: Fähre von Indien nach Sri Lanka Seit Juni 2011 gibt es wieder eine Fährverbindung durch den indischen Betreiber Flemingo Cruises (s. hier); weitere werden sicher folgen. Die Fähre ist nicht nur der authentischere Transport auf die Insel als der Flieger, sondern soll auch wesentlich billiger sein.
Seite 620: Visa-Extension Indonesien Erfahrung von Co-Autor Andreas Plock: Sein Visum bekommt man problemlos auf Bali verlängert, auch wenn die zwei Monate kurz vor dem Ablaufen sind. Die Flughafenbeamten arbeiten mit Reisebüros in Denpasar zusammen. Dadurch kann man theoretisch so lange man will im Land bleiben – vorausgesetzt, man lässt sich immer ein neues 30-Tage-Visum für ein paar Dollar in den Pass kleben (Stand 2009).
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